Portugal – Tag 10 – Aua!


Unser tatsächlicher Heimreisetag beginnt mit einem Frühstück bei Augusto. Wir ergattern gerade noch die letzten zwei Plätze, vor der Tür bildet sich während unseres Aufenthalts eine kleine Schlange. Es gibt frisch gepressten Orangensaft mit Hibiskustee, Sauerteigbrot mit eingelegten Karotten, Avocado, Rührei und hausgemachtem Frischkäse, eine Granolabowl mit Mango-Melonen-Creme, Maracuja und anderem Obst und Matcha-Latte und Grüntee.

A Tee is muss trinken

Im Anschluss spazieren wir zu einem Wollgeschäft. Uns scheint es, als wäre jede freie Fläche der Stadt mit Farbe versehen. Jede zugängliche, nicht verflieste Wand die einmal Platz hatte, ist nun Heimat eines Kunstwerks.

Das Retrosaria Rosa Pomar ist ein super netter Laden und lässt das Herz aller Strickbegeisterten höher schlagen. Regionalität und Nachhaltigkeit stehen hier im Vordergrund, im Hintergrund sitzt eine Damen-und-Herr-Runde und lernt in einem Workshop die portugiesische Art des Maschenhandwerks.

sweviel, Made in Sweden

Hannah kauft einen Pullover-in-spe in einem schönen Violett, dann schlendern wir mehr oder weniger zielbefreit weiter. Wir finden am Weg ein kleines, veganes Lokal, gönnen uns noch eine Stärkung und schreiben die letzte Karte fertig, die wir am Flughafen in einen Postkasten werfen werden.

Noch geht es uns gut!

Nun müssen wir zurück zum Hotel um unseren Flug zu erwischen. Das klappt reibungslos. Check-in, Boarding, Flug nach Genf, Anschluss-Gate, Boarding. Regen. Hagel. Unser Gepäck steht im Freien und wird nass. Wir steigen in den Flieger, nehmen Platz. Der Pilot teilt uns mit, dass wir warten müssen, bis das Gepäck weiter verladen werden kann. Es steht nach wie vor draußen. Die digitale Uhr tickt. Tack. Zehn Minuten. Zwanzig Minuten. Unser konservativ gebuchter Bus nach Graz wirkt unerreichbar. Tick. Dreißig Minuten. Der Pilot teilt mit, dass wir gleich loslegen können. Stress. Schlechtes Timing. Flixbus umbuchen. Zwei Stunden länger am Flughafen Wien. Umbuchungsgebühren. Bei unserer Ankunft fährt kein Öffi mehr. Taxikosten. Nasses Gepäck. Mal schauen, was die Austrian Airlines damit machen.

Trockener Humor

Aktuell sitzen wir im Embraer E95 nach Wien und erwarten gespannt, wie wir nach Hause kommen werden. Vielleicht gibt es morgen noch ein kurzes Resümee über die Reise. Vielen Dank für’s dabei sein. Bis zum nächsten Mal!

Lukas & Hannah


PS: Nachtrag. Es scheint als würden die Austrian Airlines nichts damit machen. Für Regen können sie nichts. Dass das Gepäck nass wird, kann manchmal passieren. Der Vertrag endet mit der Ankunft in Wien, wenn man wegen einer Verspätung etwas anderes als einen Anschlussflug verpasst, geht das die Fluglinie nichts an. Wir kommen nun um 2:50 in Graz an, da wo keine Öffis mehr fahren. Dann wird uns ein überteuertes Taxi zu unserer Wohnung bringen, damit wir dort unser „durchnässtes“ Gepäck versorgen können. Eigentlich ist es doof, dass auch wenn man eine schöne Reise hat, diese immer mit einer Rückreise endet.

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Ein Kommentar zu “Portugal – Tag 10 – Aua!”

  1. Danke euch, dass ihr mich an eurer Reise teilhaben habt lassen. Trotz des etwas mühsamen Endes, freut es mich, dass ihr eine schöne Zeit in Portugal hattet!

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