Portugal – Tag 2 – Very Fishy


Wir starten unseren Tag wieder mit einem großartigen Frühstück – Brot mit Hummus, Reste eines Gummikuchens, viel Obst mit Soja-Kokos-Jogurt und regionalem Orangensaft. Wir sind gerne mit Veganer:innen auf Urlaub!

Das Airbnb-Checkout System funktioniert wie immer sehr gut – Schlüssel stecken lassen und ab die Post. Wir steigen zu Eva und Lukas in den Campingwagen und sind auf dem Weg nach Lissabon.

ETA 27 Minuten

Der Vormittag ist neblig, und so spazieren wir vom Parkplatz aus an unzähligen Elektrorollern (von sechs verschiedenen Anbietern) vorbei, passieren die gerade öffnende Seilbahn, die uns genau an unser Ziel befördern würde und nützen unsere guten Beine, um uns sicher zum Oceanário de Lisboa zu bringen. Der Weg ist von vielen Bäumen, Palmen und anderem Grünzeug geziert und auch die Kunst lässt sich blicken:

Kiss my ass

Bereits vor dem Aquarien-Haus begegnen wir den ersten Meeresbewohner:innen, wobei die Sicht später deutlich besser wird.

Le natural Qual

Das Oceanário ist super! Es gibt einen linearen Verlauf, dem nach man durch alle Ausstellungsorte geführt wird, die Aufteilung ist abwechslungsreich und selbst nach drei Stunden gibt es noch aufregende Momente.

Pengwing

Während die Pinguine sich sehen haben lassen, waren unsere Highlights wohl die Otter. Diese waren allerdings wesentlich schwieriger zu Fotografieren, daher noch mehr Pinguine:

Pengwings

Das Meer hat sehr spannende Kreaturen hervorgebracht.

Fishcasso

Und viele, die sich nur selten sehen lassen…

My name is Blurry Face

Die Ausstellung ist in Summe sehr sehenswert, wir waren länger dort als geplant. Überhaupt war heute alles länger als geplant, weshalb ich versuche mich kurz zu halten, damit ich für morgen noch etwas Energie aus der Nacht holen kann.

Am frühen Nachmittag verlassen wir also das Aquarium und machen uns mit der U-Bahn auf den Weg zu einem veganen Restaurant namens Orteá. Es gibt Kombucha, vegane Käseplatte, Meatball-Sandwich und „Sediments“ mit Erdbeer-Vinaigrette. Rundum köstlich.

No mad

Von dort besuchen wir nun die steilen Gassen von Lissabon.

Auf geht’s

Blicken über die Dächer.

Who the fuck is Hejny?

Durchblicken die Fassade.

Your device seems to be bricked

Und verzichten wieder und wieder auf alternative Verkehrsmittel.

PF

Nach gefühlten 500 Höhenmetern gibt es zur Stärkung eine kleine Box mit Pastel de Nata, dem touristischen Traditionsgericht – außen crunchy, innen Vanille, überall Zucker.

Hauptsache süß!

Auf einem der Plätze tummeln sich viele Menschen, darunter viele Kinder, manche davon Erwachsen, und freuen sich über den Seifenblasen-Mann, der wiederholt „zum letzten Mal“ mit Luft gefülltes Spülmittel in der Gegend verteilt.

Bis die Blase platzt

Nach über 12 Kilometern Fußweg, brauchen wir eine Pause.

Wir erkunden bis zum Sonnenuntergang die Stadt, spazieren an die Küste und finden sogar einen kleinen Strand, im Hintergrund die nicht-ganz-Golden-Gate-Bridge und dem Santuário de Cristo Rei im Hintergrund, einer Jesus Statue, die des Nächtens mit roten Lichtern ausgestattet ist, als wäre er ein Zauberer mit viel Freude an D’Lites!

Ein Floß in Spe

Die Metro bringt uns nun wieder in die Nähe unseres Campers. Ein Stopp im Supermarkt versorgt uns mit dem Frühstück für morgen und ich lasse mir den Elektro-Roller nun nicht mehr verwehren. Bepackt mit Rucksack und einem Einkaufssack schwinge ich mich euphorisch auf das Gefährt – alle Anleitungen und Sicherheitshinweise natürlich ignoriert. Den Ständer klappe ich gekonnt ein, tauche einmal mit dem Fuß an und drücke den Gashebel… Nichts passiert, der Roller wird aufgrund von Reibung langsamer und kommt zum Stehen. Erneut tauche ich an, drücke den Hebel mit Limetten-Symbol und werde enttäuscht.

Ganze 1.45€ kostet mich diese von Selbstzweifeln geprägte Misere. Aber Aufgeben steht nicht am Menü. Roller abgestellt, anderen Roller in Beschlag genommen, und diesmal klappt alles einwandfrei. Ich wusste doch, es muss deppensicher sein.

Lime macht glücklich

Ich war, ob der Panne, zwar langsamer als die Pedestrianer:innen, aber die Fahrt war dafür auch mau. Als sicher würde ich das Gefährt nicht bezeichnen, aber lustig war es allemal.

Nun sind wir in Airbnb #2, haben #3 bereits gebucht und gehen ins Bett. Gute Nacht!

60 Minuten
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4 Kommentare zu “Portugal – Tag 2 – Very Fishy”

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